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18. März 2005

“Slow food” soll auch in Deutschland Freunde finden - die Fachhochschule Fulda veranstaltete eine Tagung zusammen mit der Slow-food-Elite Universität in Pollenza (Italien)

„Fastfood“-Restaurants finden sich in jeder kleineren Stadt. Amerikanische Hamburger, türkische Döner, deutsche Bratwürste lassen sich an fast jeder Ecke kaufen und gleich vor Ort essen. Auch zu Hause wird mehr und mehr aus der Dose und dem Tiefkühlfach gekocht. Diese Entwicklung scheint nicht mehr aufzuhalten, aber doch: es gibt sie: Die „Slow-food“-Bewegung, die das genaue Gegenteil will: In aller Ruhe kochen, in aller Ruhe essen, ganz langsam und gemächlich – „die Entdeckung der Langsamkeit“

Beitrag von Christoph Käppeler in hr4 Nordosthessen am 18. März 2005

Beitrag als mp3-Datei

Niemet steht neben dem amerikanischen Schnellrestaurant am Fuldaer Bahnhof und schnabuliert irgendetwas aus einer Tüte – das ist IHR Fastfood::

(„ich esse Süsses, Cornflakes, mal mit daheim“)

(„Keine Hamburger...süsses“)

Aber: Eva Wacker aus Großenlüder hat eindeutig einen Hamburger der bekannten US-Kette in der Hand, den sie draußen vor dem Restaurant verzehrt:

(„Das esse ich nur...schnell was zum essen,schnell satt..anasonsten eigentlich wenig Fastfood...gönnen“)

Nico Tedesco ist Italiener, seit 30 Jahren in Deutschland und hat mehrere Restaurants in Fulda.

(„Ich denke, bei uns Essen ist noch mit Zeit verbunden...“)

sagt er – er meint damit allerdings: in Italien. Dort nimmt man sich immer noch lange Zeit für das Essen:

 („Die Mutter, Hausfrau fängt morgens schon an zu kochen und hört mittags um 3 Uhr auf...“)

In Fulda, in Deutschland allerdings kann auch eine italienische Familie nicht so traditionell leben: In Italien haben die Menschen meist 2 Stunden Mittagspause und können in aller Ruhe essen. Nico Tedesco muß den ganzen Tag in seinem Restuarant sein, und seine Frau muß für die Tochter auch schnell etwas kochen: Nach der Schule wartet die Musikschule, der Sportverein, die Pfadfinder. Nur manchmal kann Nico mit seiner Familie italienischer „Slow-Food-Mentalität“ frönen.

 („In meiner Freizeit, meinem freien Tag, wir nehmen uns Zeit, wir genißen unser Essen... über einhalb, zwei Stunden, jedes mal“)

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© 2005 Christoph Käppeler

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