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17. Februar 2004

Stadt Fulda und kirchliche Einrichtungen machen sich Gedanken darüber, wie sie an Löhnen und Gehältern sparen können

Beamte müssen auf Teile ihres Weihnachtsgelds verzichten; Arbeitgeber dringen darauf, wieder die 40-Stundenwoche einzuführen; in vielen Firmen vereinbaren Betriebsrat und Geschäftsleitung, niedrigere Löhne zu bezahlen. Viele Städte privatisieren zum Beispiel die Müllabfuhr, und hoffen, dann niedrigere Löhne als im öffentlichen Dienst zahlen zu müssen. So will die Stadt Fulda jetzt erstmals Erzieherinnen im Kindergarten nicht mehr selber anstellen. Und auch in kirchlichen Einrichtungen macht man sich Gedanken über neue Wege, niedrigere Löhne zahlen zu müssen.

Beitrag von Christoph Käppeler im “hr4 Osthessen-Journal” am 17. Februar  2004

Beitrag als mp3-Datei

Vor knapp einem Jahr hat die Stadt Fulda die Gesellschaft „Pro Communitas“ gegründet: darin wurden die bisher städtischen Aushilfskräfte bis 400 Euro für geringere Kosten beschäftigt – z.B. die Aufsichten im Vonderau Museum. Jetzt will Oberbürgermeister Gerhard Möller (CDU) auch zwei Erzieherinnen im Kindergarten im neuen Stadtteil Fulda Galerie bei Pro Communitas dauerhaft anstellen. Die Stadt Fulda müsse Personalkosten einsparen, so Möller auf der letzten Stadtverordnetensitzung:

(„Die Entlohnung ist angelehnt...abgeschlossen ist“)

Es sei eine aus der Not geborene Entscheidung, so Möller. Aus dem Arbeitgeberverband will die Stadt aber noch nicht austreten – das müßte sie, um aus dem Flächentarifvertrag auszusteigen. Wilhelm Fertig, Sekretär der Gewerkschaft ver.di in Fulda, befürchtet trotzdem:

(„Die jetzigen Versuche, die da....einzustellen“)

Auch bei der Kirche in Fulda denkt man, in einer Projektgesellschaft, über solche Wege nach. So beim Diözesan-Caritasverband Fulda – deren Ressortleiter Personal/Recht Malte Crome:

O-Ton

So möchte die Caritas zum Beispiel weniger Gehaltsstufen haben. Oder dem, der mehr leistet, auch etwas mehr bezahlen. Auch müssen Beschäftige damit rechnen, bald weniger Weihnachts- und Urlaubsgeld zu bekommen – viele kirchliche Einrichtungen gerieten sonst in die roten Zahlen.

Hubert Schulte, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft aller kirchlichen Personalvertretungen im Bistum Fulda, ist bereit, mit der Caritas zu verhandeln, aber

(„Diese Modellprojekte....vorliegen“)

Die Mitarbeitervertretung im Bistum Fulda darf also noch gar nicht – wie in allen anderen Bistümern üblich - verhandeln – das muss ihr der Generalvikar erst noch erlauben. Ob das Herz-Jesu-Krankenhaus in Fulda solche neuen Tarife einführen wird, ist noch gar nicht klar, so der Betreiber, die gemeinnützige Sankt-Vinzenz-Krankenhaus GmbH in Fulda. Im März soll es ein erstes Gespräch mit der Krankenhausleitung geben.

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© 2004 Christoph Käppeler

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